Sarah Wiener im Interview mit der „Apotheken Umschau“

Sie hat gekellnert, eine Kampfsportausbildung absolviert und einen Catering-Service gegründet, als Fernsehköchin Karriere gemacht – und saß zuletzt im EU-Parlament. Sarah Wiener hat schon viele Neuanfänge hinter sich. „Am meisten gezittert habe ich vor meiner ersten Selbstständigkeit, ich musste damals einen hohen Kredit aufnehmen. Am härtesten gearbeitet habe ich als Abgeordnete im EU-Parlament. Nun fängt wieder etwas Neues an“, erzählt die 61-Jährige im Interview mit dem Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“.

Denn: Bei der anstehenden Europawahl tritt die berühmte Köchin nicht mehr an. Warum? „Ich freue mich, dass ich wieder mehr für meine Stiftung arbeiten kann. Und ich möchte mal wieder einen ganzen Tag mit den Händen im Teig in der Küche stehen.“ Mit ihrer Stiftung möchte sie Kindern das Kochen beibringen und Verständnis für regionale Lebensmittel schaffen. „Gut zu essen ist auch eine soziale Frage. Für mich ist Ernährung die Säule unserer Gesundheit. Wer nicht weiß, wie man gesund essen kann, hat ein erhöhtes Risiko, krank zu werden. Da ist noch viel zu tun.“

Viele Menschen, sagt Sarah Wiener, hätten zwar den Wunsch, besser zu essen. „Aber die Rahmenbedingungen stimmen nicht wirklich. Im Supermarkt können wir aus Abertausenden Lebensmitteln auswählen, die alle von einem der fünf großen Lebensmittelkonzerne produziert werden. Oft handelt es sich um hochverarbeitete Lebensmittel, von denen man inzwischen weiß, dass sie unser inneres Ökosystem, das Mikrobiom im Darm, schädigen.“

Das gesamte Interview lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Apotheken Umschau 5A/2024 oder unter www.a-u.de.

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